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Heuschnupfen 花粉症 Kafunshô
(16.04.2017)

Frühlingszeit ist Heuschnupfenzeit. Das ist auch in Japan so. Während hier Birke und Haselnuss Allergikern das Leben schwer machen, sind es in Japan aber vor allem die Pollen der Zeder (杉 sugi), die für tränende Augen und triefende Nasen sorgen. Zedern blühen im April und Mai. Die Hochsaison für Heuschnupfen (花粉症kafunshô) hat also gerade begonnen.

Wie gut, dass es nun alternative Heilmethoden gibt, die schnelle Abhilfe in Aussicht stellen. Über die Homepage des Japan Ringing Tone Laboratory (JRTL) können Heuschnupfengeplagte einen Handy-Klingelton herunterladen, der Pollen und Samen den Garaus macht. Die Melodie umfasst 27 verschiedene Frequenzvariationen und erzeugt Schallwellen, die in der Nase festsitzende Blütenpollen lösen sollen.

Zwar gibt es bisher keinen wissenschaftlichen Beweis für die Wirksamkeit der Klingelton-Therapie. Aber der Glaube versetzt bekanntlich Berge und die Anti-Heuschnupfen-Melodie wird dreimal so oft herunter geladen wie andere Klingeltöne des Anbieters.

Dabei verfügt das Japan Ringing Tone Laboratory über eine ganze Reihe interessanter Therapie-Melodien. Da wäre zum Beispiel der aufmunternde Klingelton, der den Hörer dazu motiviert, lange aufgeschobene Hausarbeiten endlich in Angriff zu nehmen. Oder die nervtötende kleine Melodie, die Krähen - ungeliebte, aber leider häufige Gäste in japanischen Städten - zuverlässig in die Flucht schlägt.



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